Tradition

Krinoline

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Die Krinoline ist trotz oder gerade wegen ihres Alters bei den Besuchern sehr beliebt

München - Die Krinoline ist eines der ältesten und beliebtesten Fahrgeschäfte zugleich. Vor mehr als 70 Jahren hätte dieser besondere Spaß das Oktoberfest aber beinahe für immer verlassen.

Die ersten Fahrgeschäfte dieser Art gab es schon Ende des 19. Jahrhunderts, der Name "Krinoline" taucht erstmals um 1900 auf. Neben den Schaukeln gehört diese Art der Fahrgeschäfte zu den ersten auf der Wiesn. Die erste Oktoberfest-Krinoline wurde 1924 noch mit reiner Muskelkraft betrieben und begeisterte dort die Fahrenden.

Als um 1937 Zugspitzbahnen zur gefährlichen Konkurrenz wurden hatte der Krinoline-Besitzer Michael Großmann eine Idee mit Zukunft. Er machte das Fahrgeschäft mittels elektrischem Antrieb und Planetengetriebe wieder konkurrenzfähig.

Zusätzlich engagierte er eine Blaskapelle, die die Karussellfahrt mit Stimmungsmusik begleitete. Diese Tradition wurde bis heute zur Freude aller Fahrgäste fortgeführt.

Matthias Niederländer, der Großenkel des Modernisierers der 30er-Jahre betreibt die Krinoline heute.

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