Der Oidn Wiesn gehen die Eintrittskarten aus

+
Historischer Ritt: Den Kleinen gefällt es.

München - Der Ansturm auf die „Oide Wiesn“ überrascht auch die Stadt, schon fast eine Viertelmillion Besucher waren dort. Jetzt werden langsam die Eintrittskarten knapp.

Der Ansturm auf die „Oide Wiesn“ überrascht auch die Stadt. Schon eine knappe Viertelmillion Besucher kamen bisher zum nostalgischen Fest auf dem Südteil der Theresienwiese. Nun muss die Festleitung wohl sogar Eintrittskarten nachdrucken lassen.

„Wir gehen davon aus, dass mehr als 500 000 Besucher kommen werden“, sagte Wiesnchefin Gabriele Weishäupl beim Wirte-Rundgang über die „Oide Wiesn“. Insbesondere das gute Spätsommerwetter und das noch bevorstehende lange Wochenende lassen Weishäupl befürchten, dass die halbe Million Eintrittskarten, die im Vorfeld gedruckt wurde, nicht reichen könnte.

So schön ist es auf der Oidn Wiesn

Oktoberfest Oide Wiesn
Gemütlicher, überschaubarer, traditioneller – während wenige Meter entfernt der Wahnsinn tobt, geht es auf der„Oiden Wiesn“ entspannt zu. Geboten wird aber auch hier einiges. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Gemütlicher, überschaubarer, traditioneller – während wenige Meter entfernt der Wahnsinn tobt, geht es auf der„Oiden Wiesn“ entspannt zu. Geboten wird aber auch hier einiges. © Goetzfried
Oktoberfest Oide Wiesn
Tanzeinlagen im Traditionszelt. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Tanzeinlagen im Traditionszelt. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Ein neues Fass wird angezapft. © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Fesch im Sonntagsgewand: Die Trachtler aus Bad Wörishofen kleiden sich historisch. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Viele erinnern sich sicher noch an das Fahrgeschäft "Calypso". © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Eine Fahrt auf dem alten Kettenkarussell. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Das Zelt "Zur Schönheitskönigin". © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Das Musikanten- und Volkssängerzelt. © Westermann
Oktoberfest Oide Wiesn
Hier wird jeden Tag musikalischen Programm geboten. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Auch Armbrustschießen kann man au der Oidn Wiesn. Hier versucht OB Ude sein Glück. © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Die "Dicke Berta": Bei der abgewandelten Form von "Hau den Lukas" zählt reine Muskelkraft. © 
Oktoberfest Oide Wiesn
Dieses kleine Fass muss so weit wie möglich nach oben geschoben werden. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Auch OB Ude hat sein bestes gegeben. © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Blick auf das Gelände der Oidn Wiesn. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Gemütlicher, überschaubarer, traditioneller – während wenige Meter entfernt der Wahnsinn tobt, geht es auf der„Oiden Wiesn“ entspannt zu. Geboten wird aber auch hier einiges. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Auf der Oidn Wiesn findet man noch alte Raritäten. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Das Veodrom: Dieses historische Fahrgeschäft bietet ein Radrennen der besonderen Art. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Nicht nur Schnelligkeit ist im Velodrom gefragt, sondern vor allem viel Geschicklichkeit. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Lustig geht's auch beim Fässerrollen zu. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Lustig geht's auch beim Fässerrollen zu. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Begeistert auf der Bühne: Die Münchner Schule für Bairische Musik holte die Kinder nach vorne. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Historischer Ritt: Den Kleinen gefällt es. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Flott in Fahrt! © Schlaf

Schon jetzt steht fest, dass die „Oide Wiesn“ ein großer Erfolg ist. Die Stadt hatte so kalkuliert, dass sich das Fest schon bei 150 000 verkauften Einlasskarten selbst tragen kann, sagte Weishäupl. Diese Hürde ist bereits jetzt genommen, die „Oide Wiesn“ wird also voraussichtlich sogar einen stattlichen Gewinn erwirtschaften.

Sollten am Ende tatsächlich 500 000 zahlende Besucher gezählt werden, würde das ein Plus von mehr als einer Million Euro bedeuten. Dieser Überschuss soll aber wohl nicht wie im Jubiläumsjahr einer Stiftung zugute kommen. „Ein Überschuss würde in die Gesamtkalkulation Wiesn eingehen“, sagte Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) bei der Halbzeitbilanz.

Damit kämen die Gewinne der „Oiden Wiesn“ auch dem regulären Oktoberfest zugute. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich dieses Fest noch mitorganisieren durfte“, sagte die scheidende Wiesnchefin Weishäupl.

Trotz des Erfolgs der „Oiden Wiesn“ wird es im nächsten Jahr keine Neuauflage geben, sondern erst im Jahr 2013. Denn im kommenden Jahr findet das Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) auf dem Südteil der Theresienwiese statt. „Es hat Gespräche gegeben, ob sich die ,Oide Wiesn‘ nicht in das ZLF integrieren lässt“, sagte Weishäupl, „aber die brauchen den Platz.“ Das nostalgische Fest müsse daher pausieren.

pv

Lesen Sie auch:

Oktoberfest 2017: Das Herzkasperl-Festzelt

Oktoberfest 2017: Das Herzkasperl-Festzelt

Oktoberfest 2017: Das Festzelt Tradition

Oktoberfest 2017: Das Festzelt Tradition

Die tz testet den Volkstanzkurs auf der Oidn Wiesn

Die tz testet den Volkstanzkurs auf der Oidn Wiesn

Das Velodrom - Das Gaudi-Zelt

Das Velodrom - Das Gaudi-Zelt

Kommentare