Tradition auf dem Oktoberfest

Das erwartet Sie auf der Oiden Wiesn 2015

2015 findet die Oide Wiesn schon zum vierten Mal statt. Parallel zur ''großen'' Wiesn öffnet der historische Teil der Wiesn vom 19. September bis zum 4. Oktober 2015.

Die Oide Wiesn wurde 2010 zum 200-jährigen Jubiläum des Münchner Oktoberfestes neu ins Leben gerufen. Sie soll an die Wiesn erinnern, wie sie vor 100 Jahren war. Durch die verschiedenen Volkfestattraktionen erhält die Oide Wiesn einen nostalgischen Charakter. Pferderennen sollen an die Zeit von 1810 erinnern und in den kleinen, gemütlichen Festzelten wird Tradition und Gemütlichkeit groß geschrieben. Ja, die Stimmung der Oidn Wiesn unterscheidet sich deutlich von der auf der modernen Wiesn.

Das bayrische Brauchtum  wird auf der Oidn Wiesn in jedem kleinen Detail aufgegriffen. Die Münchner waren 2010 sogar so begeistert, dass entschieden wurde, die Oide Wiesn als feste Einrichtung auf der Wiesn fortzusezten. Die historische Wiesn findet im südwestlichen Teil der Theresienwiese in einem abgegrenzten Bereich auf dreieinhalb Hektar statt.

Die Oide Wiesn kostet 3 Euro Eintritt, Kinder bis 14 Jahren zahlen nichts. Man bekommt ein Bändchen, sodass man an diesem Tag die Alte Wiesn immer wieder verlassen und zu ihr zurückkehren kann. Das Kulturprogramm und der Zutritt zu den Festzelten ist im Eintrittspreis inbegriffen. Die Fahrgeschäfte allerdings kosten jeweils einen Euro. Die Kassen öffnen täglich um 9.30 Uhr. Geöffnet hat die Oide Wiesn täglich von 10 Uhr bis 22.30 Uhr; wobei Einlass nur bis 21 Uhr ist und Ausschank- und Musikende schon um 21.30 Uhr.

Die Schaustellerei

Auf der Oidn Wiesn gibt es so einiges zu entdecken. Fans historischer Fahrgeschäfte kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Egal ob auf einer Fahrt auf dem ''Kettenflieger'' von 1919 oder einer ''Fahrt ins Paradies'' über Berg und Tal, Spaß ist immer da. Im rasanten Calypso aus den 1950er-Jahren wird man in die Zeit des Rock'n'Roll zurückversetzt. Die bunten Gondeln drehen sich auf einer schrägen Plattform, die doch recht wild fährt. Richtig amüsant wird es im ''Velodrom''. Dort kann man Räder aus vergangenen Zeiten fahren und an einem Rennen gegen Andere teilnehmen. Ein Spaß für Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen.

Das Museumszelt

Das Museumszelt der ''Münchner Schausteller-Stiftung'' bringt Münchnern und Besuchern aus der ganzen Welt die Anfänge des Oktoberfestes näher. Es zeigt historische Ausstellungsstücke aus der Geschichte der Wiesn. Schmuckstück ist der älteste erhaltene Wohnwagen aus dem Jahr 1905.

Das Kinderprogramm

Mit historischen Spielen aus vergangenen Zeiten wie Reifenrollen, Wurstschnappen, Pfennigfuchsen oder Pferdetanz werden die Kleinen auf der Oidn Wiesn unterhalten.

Die Festzelte

Die Festzelte auf der Oidn Wiesn sind kleiner als die auf der modernen Wiesn. Insgesamt hat sie zwei Zelte. Bei beiden Festzelten ist bayerische Tradition und Gemütlichkeit oberstes Gebot. Das Festzelt Tradition bietet Livemusik von täglich wechselnden Blaskapellen sowie Darbietungen von Volkstanzgruppen. Das Bier wird in Steingutkrügen ausgeschenkt, was den Besuch zu einem besonderen Erlebnis macht. Im Festzelt Tradition wird nicht auf den Bänken getanzt. Die Besucher setzen sich zusammen und unterhalten sich in alter bayrischer Zunft.

Das zweite Festzelt ist das Herzkasperlzelt. Festwirt Beppi Bachmaier garantiert junge bayrische Volks- und Musikkultur. Zu essen gibt es bayerische Schmankerl und ebenfalls Bier aus den traditionellen Steingutkrügen. Die Bierpreise auf der Oiden Wiesn bewegen sich 2015 zwischen 10,10 Euro und 10,20 Euro pro Mass.

So schön ist es auf der Oidn Wiesn

Oktoberfest Oide Wiesn
Gemütlicher, überschaubarer, traditioneller – während wenige Meter entfernt der Wahnsinn tobt, geht es auf der„Oiden Wiesn“ entspannt zu. Geboten wird aber auch hier einiges. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Gemütlicher, überschaubarer, traditioneller – während wenige Meter entfernt der Wahnsinn tobt, geht es auf der„Oiden Wiesn“ entspannt zu. Geboten wird aber auch hier einiges. © Goetzfried
Oktoberfest Oide Wiesn
Tanzeinlagen im Traditionszelt. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Tanzeinlagen im Traditionszelt. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Ein neues Fass wird angezapft. © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Fesch im Sonntagsgewand: Die Trachtler aus Bad Wörishofen kleiden sich historisch. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Viele erinnern sich sicher noch an das Fahrgeschäft "Calypso". © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Eine Fahrt auf dem alten Kettenkarussell. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Das Zelt "Zur Schönheitskönigin". © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Das Musikanten- und Volkssängerzelt. © Westermann
Oktoberfest Oide Wiesn
Hier wird jeden Tag musikalischen Programm geboten. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Auch Armbrustschießen kann man au der Oidn Wiesn. Hier versucht OB Ude sein Glück. © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Die "Dicke Berta": Bei der abgewandelten Form von "Hau den Lukas" zählt reine Muskelkraft. © 
Oktoberfest Oide Wiesn
Dieses kleine Fass muss so weit wie möglich nach oben geschoben werden. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Auch OB Ude hat sein bestes gegeben. © Haag
Oktoberfest Oide Wiesn
Blick auf das Gelände der Oidn Wiesn. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Gemütlicher, überschaubarer, traditioneller – während wenige Meter entfernt der Wahnsinn tobt, geht es auf der„Oiden Wiesn“ entspannt zu. Geboten wird aber auch hier einiges. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Auf der Oidn Wiesn findet man noch alte Raritäten. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Das Veodrom: Dieses historische Fahrgeschäft bietet ein Radrennen der besonderen Art. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Nicht nur Schnelligkeit ist im Velodrom gefragt, sondern vor allem viel Geschicklichkeit. © vh
Oktoberfest Oide Wiesn
Lustig geht's auch beim Fässerrollen zu. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Lustig geht's auch beim Fässerrollen zu. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Begeistert auf der Bühne: Die Münchner Schule für Bairische Musik holte die Kinder nach vorne. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Historischer Ritt: Den Kleinen gefällt es. © Schlaf
Oktoberfest Oide Wiesn
Flott in Fahrt! © Schlaf

mpa

Rubriklistenbild: © Goetzfried

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