Auf zum großen Fest! Der Umzugs-Plan

+
Am Sonntag steigt traditionell der Trachten- und Schützenzug.

München - Jetzt geht’s los! Der Wiesn-Auftakt sorgt auch auf den Straßen für mächtig Wirbel: Die beiden Festumzüge am Wochenende bringen den Verkehr ganz schön durcheinander. Der Umzugs-Plan zum Herunterladen:

Einzug der Festwirte (Samstag):

Zugweg: Der Einzug der Festwirte startet heute um 10.50 Uhr in der Josephspitalstraße. Der Zug – angeführt vom Münchner Kindl zu Ross – zieht über Sonnenstraße, Schwanthalerstraße, Hermann-Lingg-Straße und Bavariaring bis zur Wiesn.

Der Umzugs-Plan zum herunterladen:

Straßensperren: Ab 8.30 Uhr ist dieser Bereich für den Verkehr gesperrt, von 7 bis 12 Uhr gilt in den Zugstraßen absolutes Halteverbot. Wegen der Zugaufstellung ist von 7 bis 12 Uhr auch das Halten in Herzog-Wilhelmstraße (zwischen Josephspital- und Sendlinger Straße), Kreuzstraße und Josephspitalstraße verboten.

Tram und Busse: Der Straßenbahnbetrieb in der Sonnenstraße fällt während des Festzuges aus. Von 10.30 bis 11.30 Uhr fährt die Tram 16 nur zwischen Romanplatz und Hauptbahnhof, die Tram 17 nur zwischen Amalienburgstraße und Hauptbahnhof sowie Effnerplatz und Sendlinger Tor. Die Tram 27 fährt nur zwischen Schwanseestraße und Sendlinger Tor, der Bus 58 hält nur zwischen Silberhornstraße und Goetheplatz.

Bayern oder Ballermann: Wiesn-Zelte im Vergleich

Für die Prominenz: Das Hippodrom steht direkt am Haupteingang zur Wiesn und versteht sich als Promi-Zelt. Hier kuschelt Heino mit Hannelore, und vor dem Eingang stehen Marianne und Michael mit dem gemeinen Volk in der Schlange. © 
Für die Prominenz: Noch exklusiver geht es in Käfer's Wiesnschänke zu. Hier geben sich Fußballer des FC Bayern ebenso die Ehre wie Werbe-Ikone Verona Pooth oder Ralph Siegel. Im vergangenen Jahr feierten Lothar Matthäus und seine vierte Frau Liliana noch zusammen. Neben der Wiesn-Maß gibt es auch Wein und Champagner. © 
Für die Jugend: Eröffnet wird das größte Volksfest der Welt traditionell im Schottenhamel. Hier sticht Münchens Oberbürgermeister Christian Ude alle Jahre wieder vor den Augen der bayerischen Politprominenz das erste Fass an. Überwiegend strömen junge, feierfreudige Menschen aus München und Umgebung in das Zelt © 
Für die  Jugend: Ebenso beliebt beim Nachwuchs ist das Hacker-Festzelt mit dem Namen “Himmel der Bayern“. Mit seiner weiß-blauen Decke und kleinen Wölkchen ist es eines der schönsten Zelte auf der Wiesn. © 
Für die Reiferen: Bei der Fischer Vroni gibt es eine bayerische Spezialität, die sich kein Wiesn-Besucher entgehen lassen sollte: leckeren Steckerlfisch. In diesem vergleichsweise kleinen Festzelt feiern gerne ältere Gäste, aber auch Touristen. © 
Für die Reiferen: Im Pschorr-Traditionszelt Bräurosl geht es ebenfalls vergleichsweise urig und gemütlich zu - mit Ausnahme des ersten Wiesn-Sonntags. Dann feiern hier tausende Homosexuelle den “GaySunday“. Der Name Bräurosl stammt von der Tochter des früheren Brauereibesitzers Pschorr. © 
Für die Touristen aus aller Welt: Mit einer Fläche von mehr als 5000 Quadratmetern ist das Hofbräu-Festzelt nach eigenen Angaben das zweitgrößte Festzelt auf der Wiesn - und wohl das lauteste. Schon am frühen Morgen, bevor die Musik anfängt, ist das Gröhlen aus dem Zelt auf dem ganzen Festplatz zu hören. Hier treffen sich vor allem Touristen aus aller Welt, die das Bier schon aus dem Hofbräuhaus kennen - und lieben. Hier wird getrunken, getanzt, gesungen und geknutscht. © 
Für die Münchner: Das Augustiner-Zelt liegt schräg gegenüber des Hofbräu-Zelts. Während auf der anderen Straßenseite Australier, Italiener und Japaner um die Wette trinken, feiern im Zelt der ältesten Münchner Brauerei vor allem Münchner sich selbst und die bayerische Gemütlichkeit. Nur hier wird das Bier noch aus traditionellen Holzfässern gezapft, den Hirschen. Doch auch im Augustiner tanzt man auf den Bierbänken, die rund 6000 Besuchern Platz bieten. Zur Jubiläums-Wiesn bekommt das Augustiner-Zelt zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wieder einen 25 Meter hohen Turm. © 
Für die übrigen Bayern: Das Armbrustschützenzelt stand schon im Jahr 1895 auf dem Oktoberfest, die Boxen und Balkone sind nach heimischen Tieren benannt: Von A wie Adler bis W wie Wildsau. Hier wird die Schützen-Tradition hochgehalten. In einem Zeltanbau gibt es eine 30 Meter lange Schießbahn, auf der seit 1935 während der Wiesn die Deutschen Armbrust-Meisterschaften ausgeschossen werden. © 
Für die übrigen Bayern: Auch im Schützenzelt werden urbayerische Gemütlichkeit und Feierfreude in Ehren gehalten. Zum Löwenbräu-Bier wird die Spezialität des Hauses serviert: in Malzbier gebratenes Spanferkel. © 
Für die übrigen Bayern: Zünftig geht es in der Ochsenbraterei zu. Ein großer Ochse am Spieß ist nicht nur die Dekoration über dem Eingang, sondern auch die wichtigste Attraktion im Innern dieses Festzelts. Seit fast 130 Jahren werden hier jedes Jahr ganze Ochsen am Stück gebraten. Auf einer großen Tafel lesen die Gäste den Namen des Ochsen, der sich gerade am Spieß dreht. © 
Für jeden: Gaudi für jeden, egal woher, egal wie alt, heißt es in der Löwenbräu-Festhalle. Ein großer Löwe über dem Eingang brüllt “Löööööwenbrääääu“ und zieht damit Einheimische und “Zuagroaste“ gleichermaßen an. Mit mehr als 8000 Plätzen gehört die Festhalle zu den größeren Zelten. © 
Für jeden: Das Winzerer Fähndl kommt in diesem Jahr in neuem Gewand daher. Zur Jubiläums-Wiesn leistete sich die Paulaner-Brauerei einen kompletten Neubau. Als erstes Festzelt bekommt das Winzerer Fähndl eine zentrale Bierversorgung: Eine Ringleitung im Boden garantiert, dass der Bierfluss nicht ins Stocken gerät. © 
Für Biermuffel: Auf dem größten Bierfest der Welt gibt es tatsächlich ein Festzelt, in dem das Bier nicht in Maß-Krügen ausgeschenkt wird: Im Weinzelt gibt es nur Paulaner-Weißbier, Wein und Champagner. Gesungen und gefeiert wird hier trotzdem. “Fesche Madln haben ihren Spaß an den vielen Bars und fesche Burschen an den Madln“, wirbt die Homepage. © 

Trachten- und Schützenzug (Sonntag):

Zugweg: Ab 9.40 Uhr zieht der Trachten- und Schützenzug mit knapp 9000 Mann aus der Maximilianstraße über Residenzstraße, Ludwigstraße, Sonnenstraße, Schwanthalerstraße und Paul-Heyse- Straße zur Wiesn.

Straßensperren: ZurSicherungdes Zuges wird der Zugweg ab etwa 8.30 Uhr großräumig abgesperrt, in den Sperrring dürfen nur Anlieger und Linienbusse fahren. Wegen der Aufstellung sind auch die Widenmayerstraße sowie Sternstraße und Maximilianstraße dicht.

Tram und Busse: Die Tram17 fährt während des Zuges nur zwischen Amalienburgstraße und Gondrellplatz, Tram 18 nur zwischen Gondrellplatz und Hauptbahnhof und Amalienstraße sowie zwischen Effnerplatz und Sendlinger Tor. Tram 19 verkehrt nur zwischen Pasing, Hauptbahnhof und Stiglmaierplatz sowie zwischen Sankt-Veit-Straße und Sendlinger Tor. Die Tram 27 fährt zwischen Petuelring und Hauptbahnhof sowie Schwanseestraße und Sendlinger Tor. Bus 58 wird ab Goetheplatz zum Sendlinger-Tor-Platz umgeleitet, auf der Linie 100 entfällt der Halt Odeonsplatz. Bus 132 wird ab Erhardtstraße umgeleitet.

Der große Wiesn-Kalorien-Check

Der große Wiesn-Kalorien-Check
Wiesnbreze, ca. 250 Gramm: 703 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Eine Wiesn-Mass, ca. 0,8 bis 1 Liter: 440 kcal © dpa
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Die leichte Wiesn-Stärkung: ein Raditeller hat pro 400 Gramm: 56 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Gebrannte Mandeln, 100 Gramm: 1024 kcal © Westermann
Hendl, ca. 400 Gramm: 628 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Zuckerwatte: 405 kcal © dpa
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Schweinshaxe mit Knödel und Blaukraut: 1760 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Obatzda: 150 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Haxensemmel: 325 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Bratwurst in der Semmel, mit Senf: 435 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Dampfnudel mit Vanillesoße: 654 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Fischsemmel mit Hering, Gurke und Zwiebel: 289 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Kaiserschmarrn mit Apfelmus: 784 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Kässpatzen mit Emmentaler und Zwiebeln: 755 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Leberknödelsuppe, 250 Gramm: 140 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Lebkuchenherz, 150 Gramm: 350 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Rinderbraten mit Kartoffelsalat: 560 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Polnische in der Semmel, mit Senf: 456 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Schweineschnitzel mit Pommes: 1294 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Spanferkel mit Knödel und Krautsalat: 605 kcal © Bodmer
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Steckerlfisch, Makrele, 500 Gramm: 650 kcal © Westermann
Der große Wiesn-Kalorien-Check
Weißwürste mit Brezen und Senf: 565 kcal © dpa
0,5 Liter Cola: 210 kcal © dpa
Limo, 0,5 Liter: 150 kcal © dpa
Fruchtspieß, Erdbeeren in Vollmilch: 555 kcal © Westermann
Radieserl, 150 Gramm: 23 kcal © Westermann
Schweinsbraten mit Soße und Knödel: 550 kcal © Jantz
Eine Radlermass, ca. 0,8 bis 1 Liter: 340 kcal © dpa
Schnaps, 20 Milliliter: 42 kcal © dpa
Der große Wiesn-Kalorien-Check
0,5 Liter Apfelschorle: 140 kcal © Bodmer

tz

Lesen Sie auch:

tz-Wiesn-Madl: 2. Votingrunde - jetzt für eure Favoritin abstimmen

tz-Wiesn-Madl: 2. Votingrunde - jetzt für eure Favoritin abstimmen

tz-Wiesn-Madl: DeSchoWieda rockt das Dach des Pressehauses

tz-Wiesn-Madl: DeSchoWieda rockt das Dach des Pressehauses

tz-Wiesn-Madl: Jetzt für Favoritin abstimmen und tolle Preise gewinnen

tz-Wiesn-Madl: Jetzt für Favoritin abstimmen und tolle Preise gewinnen

tz-Wiesn-Madl 2019: Großes Event für unsere Madln: Model-Feeling beim Fotoshooting

tz-Wiesn-Madl 2019: Großes Event für unsere Madln: Model-Feeling beim Fotoshooting

Kommentare