Stimmung dank von Goisern und Toten Hosen

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Bei "Brenna tuats guat" und "Tage wie diese" flippen die Wiesn-Gäste aus.

München - Hubert von Goisern und Die Toten Hosen liefern sich beim Oktoberfest ein knappes Rennen um den ersten Platz bei den Wiesn-Hits.

Der österreichische Liedermacher steht nach Angaben der Festleitung mit „Brenna tuats guat“ bei den feiernden Festbesuchern ebenso hoch im Kurs wie der Fußball-EM-Song „Tage wie diese“ der Punkband Die Toten Hosen. Das Lieblingslied der Wirte bleibe jedoch unangefochten „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, scherzte Wiesn-Chef Dieter Reiter bei der Halbzeitbilanz am Sonntag. „Weil es seine Wirkung nicht verfehlt.“

Die Wiesn 2011 von A bis Z

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A wie Anzapfen: OB Ude brauchte auch heuer nur zwei Schläge. Respekt! © dpa
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B wie Blüten: Ein Marken-Fälscher hat Wiesn-Besucher im großen Stil abgezockt. Der Schaden: mehrere Tausend Euro! © dpa
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C wie Chirurg: 719-mal mussten die Chirurgen des Roten Kreuzes Wunden nähen. © dpa
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D wie Diebstahl: 497 Taschendiebstähle wurden registriert – 37 Prozent mehr als im Vorjahr (363). © dpa
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E wie Essen: 118 Ochsen wurden verspeist (2010: 117), dazu 53 Kälber (2010: 59). © dpa
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F wie Fundstücke: 4750 Fundstücke zählte das Wiesn-Fundbüro – darunter neben 520 Geldbeuteln und 370 Brillen ein Gebiss, eine Blattheuschrecke und einen Wikingerhelm. © dpa
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G wie gegrilltes Hendl: Heißt zwar so – im Festzelt Zur Schönheitskönigin auf der Oidn Wiesn kam es aber aus dem Automaten … © dpa
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H wie Holz vor der Hüttn: Machte wie in jedem Jahr das schönste Dekolleté. © dpa
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I wie Italiener: Die stürmten nicht nur am mittleren Wochenende die Wiesn. © dpa
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J wie Jürgen Prochnow: Der Schauspieler war nach zehn Jahren Abstinenz das erste Mal wieder da. Wie in jedem Jahr dabei: Claudia Effenberg – samt Zungenkussspielchen für die Fotografen. © dpa
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K wie Komasaufen: 25 betrunkene Minderjährige griff die Polizei auf. Ein 17-Jähriger hatte 2,56 Promille! © dpa
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L wie Lebkuchenherz: Die süßen Herzen dienen nicht nur für Liebesbotschaften. Liebesmüde Wiesn-Besucher nutzen die Herzal manchmal auch zum Schluss machen. © dpa
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M wie Masskrüge: Ein florierendes Geschäft: 226 000 Bierkrüge haben Ordner den Gästen abgenommen (2010: 130 000). Leider gab’s auch wieder ­viele Masskrugschlägereien (58). Insgesamt rückten die Beamten 2175-mal aus. © dpa
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N wie neue Fahrgeschäfte: Gut angenommen wurden die Riesenschaukel Monster und die Rafting-Bahn Rio Rapido. © dpa
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O wie Oide Wiesn: Ein Besuchermagnet. Einziger ­Ärger: Es gab keine Wiedereinlassmarken – das soll sich aber künftig ändern. © Westermann
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P wie Poller: Vier Millionen Euro kosteten die Stahlpfosten rund um die Wiesn. Im Praxistest zeigte das System allerdings Schwächen: Viele waren ständig unten – und 16 Sekunden fürs Hochfahren könnten im Ernstfall viel zu lang sein! © Kurzendörfer
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Q wie Quasselstrippe: Viel-telefonierer hatten es auf der Wiesn schwer: Teils brach das Telefonnetz zusammen. © Westermann
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R wie Rauchen: Das Rauchverbot machte keine großen Probleme – selbst dort, wo es keine Balkone oder Einlassmarken gab. © dpa
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S wie Schokofrüchte: Süße Leckereien wie glasierte Früchte oder gebrannte Mandeln gehören zur Wiesn genauso wie Bier und Hendl. © dpa
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T wie Taxi: Zur Wiesn waren viele illegale private Fahrer unterwegs – auch einige der legalen Taxler zockten die Fahrgäste mit überteuerten Preisen ab. © dpa
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U wie Umkippen: Das warme Wetter machte vor allem älteren Besuchern zu schaffen, die über Herz-Kreislauf-Probleme klagten. Insgesamt behandelte das BRK 10 322 Wiesn-Gäste (2010: 9792). © dpa
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V wie Vergewaltigung: Auf der Wiesn selbst wurde keine Vergewaltigung angezeigt, dafür 17 andere Sexualstraftaten – im Vorjahr waren es 23. © dpa
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W wie Wiesn-Hit: Einen echten neuen Wiesn-Hit gab es nicht. Hoch im Kurs stand bei uns aber Andreas Gabalier mit "I sing a Liad für di"! © dpa
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X wie X-Chromosom: Viele Damen trugen heuer Hut. © dpa
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Y wie Y-Chromosom: Die Männer versuchten sich wie immer am Schießstand oder beim "Hau den Lukas". © dpa
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Z wie Zwergerl: 48 verlorene Kinder wurden heuer in der Kinderfundstelle betreut – 2010 waren’s nur 37. © dpa

dpa

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