Spannungen in der Rathauskoalition

Kommentar zum Bierpreis-Streit: Reißt Euch zusammen

München-Redakteur Klaus Vick. 

Die große Koalition im Rathaus steht wegen dem Streit um die Bierpreisbremse auf dem Oktoberfest vor einer Zerreißprobe. Unser Rathaus-Reporter Klaus Vick kommentiert.

Klar, die ganze Welt kennt die Wiesn. Aber gibt es kein bedeutsameres Thema in München? Offenbar nicht – zumindest drängt sich dieser Eindruck immer mehr auf, wenn man die überschäumende Debatte um Bierpreisbremse und Umsatzpacht für Wirte verfolgt. Sollte jetzt allerdings die Rathaus-Koalition am Wiesn-Streit zerbrechen, wäre das ein schlechter Witz.

SPD und CSU schleppen sich von einer Mini-Krise zur nächsten – auch wenn das beide Parteien in der Öffentlichkeit gerne anders moderieren. OB Reiter und Bürgermeister Schmid werden wohl keine Freunde mehr, müssen sie auch nicht. Die Art der Auseinandersetzung hat aber mittlerweile das Niveau eines Kasperletheaters erreicht. Im Ton vergriffen haben sich alle Beteiligten. Daher sollten alle an einen Tisch, um Dampf aus dem Kessel zu nehmen.

Denn es gibt dringendere Probleme in der Stadt als den Bierpreis auf der Wiesn. Und eines ist auch klar: „Bierkrieg besiegelt Ende der GroKo in München“ – diese Schlagzeile würde weltweit Beachtung finden. Ob sie sich das im Rathaus wünschen?

Den ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie hier.

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