Neuerungen für 183. Wiesn

Das hat das Oktoberfest 2016 zu bieten

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Am Wettbewerb für das Oktoberfest-Plakat können Grafiker und Künstler nun online teilnehmen. Lajos Csery, Geschäftsführer von muenchen.de, zeigt die neue Seite.

München - Fernab aller Aufregung um das Sicherheitskonzept auf der Wiesn, hat die Stadt am Donnerstag Informationen rund um das 183. Oktoberfest (17. September bis 3. Oktober) präsentiert.

Gastronomiebetriebe gibt es heuer einige neue – und neu gestaltete – auf der Wiesn:

Edi’s Kaffeetreff

Edmund Eckl war auf der Wiesn lange Jahre als „Geister-Edi“ bekannt. Doch er hatte keine Lust mehr, die Geisterbahn „Shocker“ weiter zu betreiben. Eckl ist nun Gastronom. „Statt mit Horror versetzt er seine Kundschaft ab sofort mit Kalorienzufuhr in Angst – um die schlanke Linie“, heißt es. Das Dach des Kaffeestandls leuchtet nachts in Pastelltönen, die Theke ist im „Retroschick der 60er Jahre“ gehalten.

Beim Biermann

Als Jagdhütte inszeniert Wirt Peter Biermann seine Schnaps- und Cocktailbar. Hochwertige Produkte aus der Region wie den Likör „Hirschkuss“ aus Lenggries oder Schnäpse aus der Vorarlberger Fein-Brennerei Prinz gibt es hier. Biermann kommt aus einer Schaustellerfamilie, die seit sechs Generationen auf der Wiesn vertreten ist.

Hacker-Festzelt

Der „Himmel der Bayern“ hat ein neues Domizil bekommen: Das Zelt der Wirtsfamilie Roiderer wurde komplett neu gebaut, hat aber seinen Charakter behalten – mit Bühne in der Mitte und Sternenhimmel. Der Neubau bringt einige Verbesserungen für Personal und Gäste. Das neue verschiebbare Satteldach sorgt für eine gute Be- und Entlüftung. Die Boxen sind höher als zuvor und damit „luftiger“. Der neue 50 Meter lange überdachte Südbalkon bietet 560 Gästen Platz. Toiletten gibt es nun auf beiden Seiten des Zeltes, insgesamt 198 an der Zahl. Neue Schänken auf der Galerie und direkte Wege zum Küchentrakt erleichtern den Bedienungen die Arbeit. Den Innenraum ziert ein neues Gemälde. Auf 2000 Quadratmetern zeigt es Münchner Alltagsszenen, etwa die Eisbach-Surfer oder ein Isar-Picknick.

Hühner- und Entenbraterei Poschner

Rundum erneuert wurde auch die traditionsreiche Hühner- und Entenbraterei Poschner. Auf der Fassade sind nun Münchner Persönlichkeiten zu sehen: Die Malereien erzählen etwa die Geschichte des Künstlers Ludwig Schwanthaler, wie er seine Idee von der Kolossal-Statue Bavaria dem Erzgießer Ferdinand von Miller nahe bringt. Das gesamte Zelt und der Straßenverkauf sind barrierefrei. Auf dem Dach steht eine Solaranlage für Ökostrom und -gas. Ebenfalls zeitgemäß stehen nun vegetarische und vegane Speisen auf der Karte.

ZLF

Die „Oide Wiesn“ pausiert, stattdessen findet auf dem Südteil der Theresienwiese das Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) statt. Das Festzelt Tradition der Wirtsfamilie Winklhofer findet man auch hier. Unter dem Motto „Landwirt-schaf(f)t Heimat“ veranstaltet der Bayerische Bauernverband das Fest, auf dem sich mehr als 650 Aussteller präsentieren.

Fahrgeschäfte

Es gibt keine neuen Fahrgeschäfte auf der Wiesn. Geschuldet ist dies der kleineren Fläche, da dieses Jahr zeitgleich das ZLF stattfindet.

Bierpreis

Der Bierpreis, der kontinuierlich in die Höhe schießt, sorgt jedes Jahr aufs Neue für Aufregung. Heuer kostet die Mass in den Festzelten zwischen 10,40 und 10,70 Euro (2015: zwischen 10 und 10,40 Euro).

Plakatwettbewerb

Seit 1952 gibt es jedes Jahr einen Wettbewerb zur Gestaltung des offiziellen Wiesn-Plakats. Erstmals wird er nun online ausgelobt: Pünktlich zu Beginn der diesjährigen Wiesn wird die Seite www.oktoberfest.eu freigeschaltet. Hier können Künstler aus der ganzen Welt ihre Plakatentwürfe hochladen. Auch neu: Wiesn-Fans dürfen ihre Stimme für ihr Lieblingsmotiv abgeben. Aus der Vorauswahl wählt am Ende eine Fachjury den Siegerentwurf. 

Leere Wiesn-Zelte: Fotos zeigen Ruhe vor dem Sturm

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Von Hassel nannte dieses Foto "Vineyard". Damit ist natürlich das Weinzelt auf dem größten Volksfest der Welt gemeint. © Michael von Hassel
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Trügerische Idylle im Schottenhamel-Zelt: Schon bald wird hier die Post abgehen. Auch deshalb passt der Name des Bildes so gut: "Lunatic Peace", frei übersetzt mit "verrückter Frieden". © Michael von Hassel
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Hier ist das Hofbräuzelt zu sehen. Michael von Hassel nannte das Bild "Courts Cathedral". © Michael von Hassel
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Grüne, gelbe und rote Banner und eine goldene Atmosphäre - das kann nur das Schützenfestzelt sein. Oder - wie von Hassel es nannte - das "Marksmens". © Michael von Hassel

Leere Wiesnzelte

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