Die Folgen des Rucksackverbots

Hier können Wiesn-Gänger ihr "Übergepäck" abgeben

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Die Gepäckaufbewahrungsstellen stehen schon.

München - Wegen der Angst vor Terror ist heuer auf der Wiesn einiges anders. So gilt unter anderem ein Rucksackverbot. Falls jemand doch einen dabei hat, kann er ihn an den Gepäckaufbewahrungsstationen abgeben.

Wer mit wachen Augen an der Theresienwiese unterwegs ist, erkennt, dass die Stadt heuer deutlich mehr Gepäckaufbewahrungsstationen aufstellt als in der Vergangenheit. Grund ist das Rucksackverbot, das heuer gilt, um Terroranschlägen vorzubeugen.

Ein Großaufgebot von Ordnern und Polizei soll an den Eingängen dafür sorgen, dass alle dieses Verbot einhalten. Auch Flaschen und sonstige gefährliche Gegenstände sind verboten – dazu zählen etwa Hirschfänger-Messer.

Fünf Euro Gebühr für Gepäckabgabe

Falls jemand dennoch zu viel Gepäck dabei hat, landet dieses in einer der neun Gepäckaufbewahrungsstationen am Haupteingang, am U-Bahnausgang, an der Bavaria sowie an der Matthias-Pschorr-Straße. Gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Tag können die Gegenstände hinterlegt werden. Kostenpunkt Früher gab es nur eine Gepäckabgabe an der U-Bahn. Die Rede ist auch von Körperkontrollen. Die Frage, wie die ausschauen sollen, will das Referat für Arbeit und Wirtschaft ebenso nicht beantworten wie die Frage, ob und wie aufzubewahrendes Gepäck auf Sprengstoff überprüft wird.

Auch die Frage, wie beim Einzug der Wirte am 17. September oder beim Trachtenzug am 18. September die Kontrolle der hereinströmenden Gäste gewährleistet wird, wird nicht beantwortet. Ebenso, wie die Behörden auf einen Notfall vorbereitet sind. Das Sicherheitskonzept „füllt einen ganzen Aktenordner und ist vertraulich“, so der Sprecher des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Wolfgang Nickl.

Video: Welche Taschen dürfen mit auf die Wiesn?

tz

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