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Zaun um die Wiesn: Panikmache?  

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Sicherheitsvorkehrungen beim Oktoberfest - ab 2016 soll auch ein Zaun ums Gelände dazugehören.

München - Die Zaun-Idee mag einen zunächst zusammenzucken lassen. Sie ist bei Licht betrachtet aber keine Katastrophe. 

MM-Redakteur Felix Müller.

Hundertprozentige Sicherheit kann es auf der Wiesn nicht geben. Und Politik sollte auch nicht so tun, als ob. Tut sie aber auch nicht. Das neue Sicherheitskonzept hat nichts mit Panikmache wegen der Terrorgefahr zu tun

Wiesn-Chef Schmid reagiert nachvollziehbar auf die Situation in den wenigen Stunden des Zweieinhalb-Wochen-Festes, in denen das Gelände bedenklich voll wird. Die Zaun-Idee mag einen zunächst zusammenzucken lassen. Bei Licht betrachtet ist sie keine Katastrophe. 

Zäune um Großveranstaltungen sind normal. Sie schützen das Fest. Bisher versuchte man, Haupteingänge zu schließen – und wenige Meter weiter konnten Besucher auf das Gelände strömen. Dies zu ändern, ist sinnvoll. 

Und Münchnern mit Platzangst bleibt ein Trost: Wer die gemütliche Wiesn mag, hat die Samstage wohl schon bisher gemieden. Und unter der Woche bleibt das Fest, wie es ist. Gemütlicher und charmanter als am Wochenende – und über dem „Kotzhügel“ zaunfrei.

Wiesn nostalgisch: Die schönsten Bilder von früher

Promi-Alarm anno 1997: Alexander Klaus-Stecher, Rudolf Moshammer, Ramona Leiß, Wolfgang Fiereck beim Radio Arabella-Stammtisch. © Markus Schlaf
Mittlerweile auch Wiesn-Geschichte: Das Hippodrom. © Markus Schlaf
Der Hammel vom Schottenhamel ist bei diesen Herren sicher in guten Händen. © Markus Schlaf
Brezn sind sein Geschäft: Ein Verkäufer auf der Wiesn 1997. © Markus Schlaf
Der Oberbürgermeister dirigiert: Christian Ude beim Standkonzert der Wiesnkapellen 1997. © Markus Schlaf
Mei liab: Da hat aber jemand Spaß beim Karussell fahren.   © Markus Schlaf
Christian Ude schickt eine Mail von der Wiesn nach Sydney: Im Jahr 2000 revolutionär. © Markus Schlaf
Wiesn-Einzug 1998: Aber zu welchem Zelt gehörten diese rosa Dirndl? © Markus Schlaf
Kommet ihr Massen: Gedränge vorm Augustiner. © Markus Schlaf
Schmankerl bis zum Abwinken: Eine Bedienung im Armbrustschützenzelt. © Markus Schlaf
Her mit der Maß! © Markus Schlaf
1998 war noch mehr Föhnfrisur: Das Münchner Kindl winkt beim Wiesn-Einzug. © Markus Schlaf
Ozapft is im Jahr 1998: Der damalige Oberbürgermeister Christian Ude nebst Gattin Edith von Welser-Ude mit dem damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Frau Karin. © Markus Schlaf
Willkommen auf der Wiesn: Willi Heide († 2011), langjähriger Bräurosl-Wirt und Wiesn-Wirtesprecher hoch oben auf dem 5er-Looping. © Markus Schlaf
Jedem Jahr sein skurriles Wiesn-Souvenir: Damals waren es T-Shirts mit Dirndl und Lederhosen-Aufdruck. © Markus Schlaf
Unvergessen auch der Bierfass-Hut. Der hat sich ja eigentlich bis heute gehalten. © Markus Schlaf
Alle Wiesn-Kapellen spielen beim Standkonzert - und der OB dirigiert. © Markus Schlaf
Stimmung! © Markus Schlaf
Die Touristen und ihre Ideen, diesmal: Bier aus dem Helm. Wer's mog. © Markus Schlaf
Und das? Ist das der Bierkrug vom Löwenbräu-Löwen? Eher der vom Paulaner-Turm. © Markus Schlaf
Die Hofbräu-Krone: Impression vom Wiesn-Aufbau. © Markus Schlaf
Damals noch fester Bestandteil des Oktoberfests: Poschners Hühnerbraterei beim Wiesn-Aufbau. 2015 hat das Unternehmen keine Zulassung mehr zur Wiesn bekommen.   © Markus Schlaf
Nur in einem Zelt werden die Bänke so angeordnet: natürlich im Schottenhamel. © Markus Schlaf
Impression vom Wiesn-Aufbau. © Markus Schlaf
Bier her! Die Bedienungen hatten schon immer schwer zu schleppen. © Markus Schlaf
Willi Heide, Reinhard Wieczorek und Gabi Weishäupl.   © Markus Schlaf
Voll war's auch schon vor 20 Jahren: Blick auf die Wiesn von oben in den 90er Jahren. © Markus Schlaf
Immer schön: Impression vom Wiesn-Einzug. © Markus Schlaf
Impression aus der Bräurosl. © Markus Schlaf
Damals neu: Der Freefall-Tower im Jahr 1998. © Markus Schlaf
Immer schön: Kettenkarussell-Impressionen. Bei Nacht... © Markus Schlaf
... oder bei Tag. © Markus Schlaf
Beim Rundgang zu den Wiesn-Neuheiten: Willi Heide und Gabi Weishäupl testen schon mal die heißen Bikes. © Markus Schlaf
Schottenhamel-Bedienungen beim Wiesn-Einzug. © Markus Schlaf

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