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Festnahme am „Kotzhügel“? Sicherheitsdienst und Polizei kontrollieren vermehrt mit „Hangstreife“ auf der Wiesn

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Von: Miriam Haberhauer

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Der Hügel rund um die Theresienwiese soll sicherer werden. Eine Hangstreife und Münchner Polizeibeamte kontrollieren den Grünstreifen deshalb vermehrt. Bisher gab es kaum Vorfälle.

München – Orientierungslose Betrunkene, Urinieren in Öffentlichkeit, sexuelle Übergriffe oder Schmusereien: Diese Bilder vom sogenannten „Kotzhügel“ rund um die Theresienwiese kennen Wiesn-Besucher noch aus den Jahren vor der Corona-Pandemie. Wenn es nach der Stadt München geht, sollen sie nun aber der Vergangenheit angehören.

Oktoberfest 2022: Hangstreife und Polizei beobachten Geschehen auf „Kotzhügel“

Eine „Hangstreife“ patrouilliert deshalb vermehrt an den schrägen Grünflächen rund um das Festgelände. Gestellt wird sie von Mitarbeitern des Münchner Bewachungsunternehmens Securitas. Unterstützt werden die Sicherheitsdienst-Mitarbeiter von Polizeibeamten der Stadt, wie ein Pressesprecher der Stadt München tz.de mitteilte.

Im Rahmen ihres „Bewachungsauftrags der Wiesn“ sollen der Sicherheitsdienst bei unerwünschtem Verhalten schnell eingreifen können. Laut Sprecher gehe es dabei vor allem „um die Sichtung des Gesundheitszustandes von Besuchern und um Prävention und Verhinderung von Straftaten.“

Dank „herbstlichem Wetter“: Bisher noch kein Eingreifen nötig

Wie die Stadt weiter mitteilt, musste die Hangstreife dieses Jahr bislang noch nicht eingreifen. Nach eigener Aussage sei das wohl „auch bedingt durch das herbstliche Wetter“. Falls doch, sollte alles reibungslos funktionieren: Schon 2018 und 2019 war Securitas auf der Wiesn aktiv und auch die Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei ist längst erprobt.

Auch die Beleuchtung des Grünstreifens bei Anbruch der Dunkelheit soll potenzielle Übeltäter davon abhalten, auf den Hügel zuzusteuern. Und es scheint zu funktionieren: „Nach Erkenntnis der Festleitung hat sich die Situation dort im Lauf der letzten Jahre deutlich verbessert und es zeigt sich, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit am Hang gut funktionieren“, so der Sprecher.

Nicht verhindert werden konnten mehrere Einbrüche in Wiesn-Stände in der Nacht auf den 19. September - trotz der zahlreichen Sicherungsvorkehrungen. (mlh)

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