Neue Botschaft von Harry G.

Rätsel um Wiesn-Rechnung gelüftet?

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Harry G spricht in einem neuen Video über die Herkunft des ominösen Kassenzettels aus dem Schützen-Festzelt.

München - Das Rätsel um die Mega-Rechnung aus dem Schützen-Festzelt in Höhe von rund 12.200 Euro scheint gelüftet, auch wenn Harry G. eine ganz eigene Erklärung für die Wiesn-Sause hat.

Seit der mit seinen Satire-Videos bekannt gewordene Kabarettist Harry G. ein Foto von einer Wiesn-Rechnung aus dem Schützen-Festzelt auf Facebook gepostet hat, überschlugen sich die Spekulationen. Von wem stammt der Kassenzettel vom 6. Oktober in Höhe von 12.272,10 Euro?, fragten sich viele. Eines war klar: Harry G.'s Kommentar zu dem Bild, "Zefix, kurz vor der Winterpause findst dann so an Kassenzettel in der Ledernen", war nicht des Rätsels Lösung.

Stattdessen bemühten sich die Facebook-User um eigene Erklärungsversuche. "Spesenrechnung vo da Hypobank..." und "vielleicht war's der Tisch von S&K Immobilien?", mutmaßten die Kommentatoren dort scherzhaft.

Harry G.: Neues Video zu Wiesn-Rechnung

Harry G. reagierte prompt auf die Grübelei und veröffentlichte am Mittwoch eine neue Video-Botschaft, beziehungsweise die "Richtigstellung bzgl. Wiesnrechnung", wie er es auf seiner Facebook-Seite ankündigt. Seinem Spezl Günther gehöre demnach die Rechnung. Warum nur Getränke und keinerlei Essen auf der Rechnung stehen, hat laut Harry G. einen ganz einfachen Grund. Bei der Betriebsfeier von Günther gäbe es nur eine Regel: "Es werd' nur gsuffa und koana glangt irgendwas zum Essen o." So viel also zur Erklärung von Harry G. Doch auch damit dürfte das Geheimnis um die 197 Bier, 15 Weinschorle und 1022 anderen Getränke auf dem Kassenbon nicht gelüftet sein.

Realistischer erscheint da eine Vermutung, die auf der Facebook-Seite von "Franz Münchinger - AUSLIEBEZUMÜNCHEN" zu lesen ist. Dort hat man den Zettel genauer unter die Lupe genommen und eine interessante Entdeckung gemacht. Die Uhrzeit, die auf der Rechnung steht, könnte die Erklärung liefern. Ausgestellt wurde die Rechnung nämlich um 23.09 Uhr, zu einem Zeitpunkt, an dem das Schützen-Festzelt für Besucher bereits geschlossen war. Deshalb scheint die Vermutung, es handelt sich bei dem Kassenzettel um die Abrechnung einer Bedienung, plausibel.  Die anderen Getränke zu je zehn Euro werden erklärt als "eine Maß Bier sowie die übliche Aufrundung bzw. deren 'Trinkgeld'". Ob das stimmt, ist fraglich. 

Das sagt der Wiesn-Wirt vom Schützen-Festzelt

Vielleicht handelt es sich bei der Rechnung aber auch nur um einen Fehler und der Zettel landete anschließend auf dem Boden. Der Wirt vom Schützenfestzelt, Edi Reinbold, vermutet jedenfalls einen Tippfehler und will die Sache nach Rücksprache mit dem entsprechenden Kellner aufklären. Bisher habe man ihn nur noch nicht erreicht, sagt Reinbold auf unsere Anfrage. Eines steht nach Ansicht des Wiesn-Wirts aber fest: Auf das Konto von Harry G. geht die Rechnung nicht. Die ganze Angelegenheit sei ohnehin nur mit der nötigen Poriton Humor zu verstehen. Das zumindest, stimmt in jedem Fall.

Das Rätselraten um die ominöse Rechnung dürfte damit fürs Erste ein Ende haben, die Parodien von Harry G. dagegen hoffentlich noch lange nicht.

vh

Das war die Wiesn 2013

Endlich ist es soweit: Der erste Tag der 180. Wiesn beginnt mit dem traditionellen Einzug der Wirte. © dpa
Endlich ist es soweit: Der erste Tag der 180. Wiesn beginnt mit dem traditionellen Einzug der Wirte. © dpa
Auch die bayerischen Schützen nehmen beim Einzug der Festwirte teil. © dpa
Wertvolle Fracht: Auch die Bierfässer werden beim Festzug auf einer Kutsche transportiert. © dpa
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (r.) und seine Frau Edith von Welser-Ude fahren bei der Eröffnung in der Kutsche zur Theresienwiese. © dpa
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude fährt in der Kutsche zum Oktoberfest. © dpa
Das Münchner Kindl, verkörpert durch Maria Newrzella, fährt bei der Eröffnung in der Kutsche durch den Eingang der Wiesn. © dpa
Ein letztes Mal: Münchens Oberbürgermeister Christian Ude zapft das erste Fass Bier an. © dpa
Ein letztes Mal: Münchens Oberbürgermeister Christian Ude zapft das erste Fass Bier an. © dpa
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (l.) stößt mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer mit der ersten Mass an. © dpa
Auf los geht's los: Die ersten Besucher springen buchstäblich ins Festzelt. © dpa
Erste Wiesn-Besucher warten darauf, einen der begehrten Tische zu ergattern. © dpa
Bald ist es soweit: Wiesn-Besucher warten sehnsüchtig auf das Anzapfen. Die leeren Masskrüge stehen schon bereit. © dpa
Die erste Mass ist heiß begehrt. © dpa
Die erste Mass ist heiß begehrt. © dpa
Die erste Mass ist heiß begehrt. © dpa
Grund zu Feiern: Ein Wiesn-Besucher hat nach dem Anzapfen eines der ersten Mass Bier ergattert. © dpa
Die Bedienungen in den Zelten mussten sich mit den schweren Masskrügen ihren Weg durch die Menge bahnen. © dpa
Trotzdem haben sie meistens gute Laune. © dpa
Die erste Mass genießen: Die Stimmung unter den Gästen war super. © dpa
Die erste Mass genießen: Die Stimmung unter den Gästen war super. © dpa
Oans, zwoa, gsuffa! © dpa
Oans, zwoa, gsuffa! © dpa
Zahreiche Wiesn-Besucher trinken und schlemmen im Festzelt. © dpa
Auch das Wetter hat mitgespielt - zumindest am Anfang. © dpa
Ein vertrautes Bild: Menschenmassen drängen sich von Stand zu Stand. © dpa
Ein kleiner Bub in Lederhosen genießt seine Zuckerwatte. © dpa
...während ein paar anderen eher nach einem Lebkuchenherz ist. © dpa
Die Auswahl an Wiesn-Herzen ist riesig - da fällt es schwer, sich zu entscheiden. © dpa
Die Auswahl an Wiesn-Herzen ist riesig - da fällt es schwer, sich zu entscheiden. © dpa
Liebesbeweis: Wer seiner Angebeteten kein Lebkuchenherz schenkt, schießt ihr eine Rose. © dpa
Der traditionelle Trachten- und Schützenumzug fand wie immer am ersten Wiesn-Sonntag statt. © dpa
Der traditionelle Trachten- und Schützenumzug fand wie immer am ersten Wiesn-Sonntag statt. © dpa
Selbst die ganz Kleinen waren begeistert von den feschen Buam und Madl in ihrer Tracht. © dpa
Der traditionelle Trachten- und Schützenumzug fand wie immer am ersten Wiesn-Sonntag statt. © dpa
Die Trachtler stellen ihre traditionellen Wiesn-Hüte zur Schau. © dpa
Manche Wiesn-Besucher nahmen es mit der traditionellen Tracht nicht ganz so genau. © dpa
Auf der Wiesn waren auch in diesem Jahr wieder viele kuriose Outfits zu sehen. © dpa
Auf der Wiesn waren auch in diesem Jahr wieder viele kuriose Outfits zu sehen. © dpa
Auf der Wiesn waren auch in diesem Jahr wieder viele kuriose Outfits zu sehen. © dpa
Manche Wiesn-Besucher nahmen es mit der traditionellen Tracht nicht ganz so genau. © dpa
Auf dem Oktoberfest kamen Menschen aus aller Welt zusammen. © dpa
Auf dem Oktoberfest war wieder einiges geboten... © dpa
...so etwa die vielen Fahrgeschäfte, bei denen sich so mancher lieber aufs Zuschauen beschränkte. © dpa
Was für ein Spaß: Das Riesenrad ist auf der Wiesn nicht mehr wegzudenken. © dpa
Was für ein Spaß: Das Riesenrad ist auf der Wiesn nicht mehr wegzudenken. © dpa
In luftigen Höhen unterwegs: Auf der Schiffsschaukel kommt man dem Himmel ganz nah. © dpa
Top Spin im Dirndl: Diese sieben waghalsigen Mädls trauen sich. © dpa
Hau den Lukas: Hier können Wiesn-Besucher ihre Kräfte messen. © dpa
Fahrgeschäfte wie das Flipper machen Lust auf mehr. © dpa
Im freien Fall: Für die ganz mutigen und vor allem schwindelfreien Wiesn-Besucher ist das Fahrgeschäft Skyfall genau das Richtige. © dpa
Bei all dem Trubel auf der Wiesn, gönnen sich manche Oktoberfest-Besucher auch mal ein Päuschen. © dpa
Bei all dem Trubel auf der Wiesn, gönnen sich manche Oktoberfest-Besucher auch mal ein Päuschen. © dpa
Zwischendurch wurde es auf der Wiesn auch mal ziemlich nass. © dpa
Am ersten Wiesn-Donnerstag wurde den Opfern des Oktoberfest Attentats gedacht. © dpa
Am ersten Wiesn-Donnerstag wurde den Opfern des Oktoberfest Attentats gedacht. © dpa
Am ersten Wiesn-Donnerstag wurde den Opfern des Oktoberfest Attentats gedacht. © dpa
Beim traditionellen Wiesn-Gottesdienst im Hippodrom-Festzelt wurde die sechs Monate alte Elly Kaiser getauft. © dpa
Beim traditionellen Wiesn-Gottesdienst im Hippodrom-Festzelt wurde die sechs Monate alte Elly Kaiser getauft. © dpa
Beim traditionellen Wiesn-Gottesdienst im Hippodrom-Festzelt wurde die sechs Monate alte Elly Kaiser getauft. © dpa
Die Ruhe vor dem Sturm: Eine Bedienung wischt die leeren Tische im Festzelt ab. © dpa
Der frühe Vogel fängt den Wurm: Wiesn-Besucher machen sich früh am Morgen auf den Weg zum Oktoberfest. © dpa
Ein mancher kam aber zu spät - Die Zelte mussten oft wegen Überfüllung geschlossen werden. © dpa
Die Polizei musste in den zwei Wiesn-Wochen zu über 2000 Einsätzen anrücken. © dpa
Das Bayerische Rote Kreuz versorgte in den zwei Festwochen 7551 Patienten. © dpa
Ein besonderes Highlight: Die Wiesn bei Nacht. © dpa
Ein besonderes Highlight: Die Wiesn bei Nacht. © dpa
Atemberaubend: Blick über das Oktoberfest vom Riesenrad aus. © dpa
Eines der Sinnbilder der Wiesn: Das Riesenrad. © dpa
Auch viele Promis waren wieder am Start. Hier feiern Oli Pocher und Verona Pooth. © Sigi Jantz
Der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber und seine Frau Karin feiern mit Schlagerstar Heino. © Sigi Jantz
Auch Uschi Glas und ihr Ehemann Dieter Hermann sind Wiesn-Fans. © Sigi Jantz
Patrick Lindner feiert seinen 53. Geburtstag im Weinzelt und singt für seine Fans. © Sigi Jantz
Giulia Siegel und Alessandra Pocher sind auf der Wiesn unterwegs. © Sigi Jantz
Frauenschwarm Matthias Schweighöfer genießt seine Wiesn-Maß. © Sigi Jantz
Georgina Fleur (hier mit Linda Barbie) kam ohne Einladung und wurde prompt aus dem Zelt geschmissen. © Sigi Jantz
Oft gesehener Gast: Schauspieler Elyas M'Barek. © Sigi Jantz
Sylvie van der Vaart posierte im schwarzen Dirndl für die Kameras. © Sigi Jantz
Moderatorenpaar Marianne und Michael feiern im Festzelt. © dpa
Michael Ballack feierte in der Käfer Wiesnschänke. © Sigi Jantz
Gute Stimmung bei Shomaster Florian Silbereisen. © dpa
Laut Claudia Effenberg küssen Frauen besser - sie hat es auch gleich ausprobiert. © Sigi Jantz
Und auch Nackt-Model Micaela Schäfer verteilt Küsschen - hier an Model-Freundin Janina Youssefian. © dpa
Tennislegende Boris Becker feiert zusammen mit Ehefrau Lilly. © dpa
Nicht nur die Promis ließen tief blicken: Dieses Jahr gab es wieder viel Holz vor der Hüttn. © dpa
Münchner Oberbürgermeister Christian Ude lässt die Wiesn beim Böllerschießen ausklingen. © dpa
Zum Abschluss des Oktoberfestes stehen die Böllerschützen auf den Stufen der Bavaria. © dpa
Zum Abschluss des Oktoberfestes stehen die Böllerschützen auf den Stufen der Bavaria. © dpa
Böllerschützen schießen zum Abschluss des Oktoberfestes in München auf den Stufen der Bavaria großen Salut in den Mittagshimmel. © dpa
Damit geht auch das Oktoberfest 2013 zu Ende. Besucher schlendern ein letztes Mal über die Theresienwiese. © dpa
Die letzte Mass ist ausgeschenkt, doch das nächste Oktoberfest kommt bestimmt. © dpa

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