Halbzeit: 60 Einsätze mehr als 2011

Wiesn: Polizei muss häufiger ausrücken

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Die Polizei hatte zur Halbzeit 60 Einsätze mehr als im vergangenen Jahr.

München - Maßkrugwerfen, Prügeleien und Diebstähle: Die Polizei musste bislang häufiger zum Oktoberfest ausrücken als 2011.

1059 Einsätze meldete die Polizei bei ihrer Halbzeitbilanz am Sonntag für die erste Wiesn-Woche und damit 60 mehr als im vergangenen Jahr. Dennoch ist Polizeivizepräsident Robert Kopp zufrieden: „Auch wenn die Einsatzbelastung für die Polizei zugenommen hat, konnten bisher alle Einsätze sehr professionell und ohne Probleme bewältigt werden.“

Was die Wiesn heuer kostet

Fischsemmel: Matjes- und Lachssemmeln kosten nicht überall gleich viel: Am U-Bahnaussgang bei der „Fisch Hütt’n“ kostet Matjes 3,80 Euro, Lachs 4 Euro. Beim „Hanseaten Imbiss“ neben der Ochsenbraterei gibts Matjes für 3 Euro, Lachs für 4,50 Euro. © dpa
Geisterbahn: Einmal Gruseln macht fünf Euro bitte: So viel kostet der „Shocker“ (Kinder: vier Euro). Etwas günstiger gibt es den Horror im „Geisterschloss“. Hier zahlen Erwachsene 4,50 Euro, Kinder nur 3,50 Euro. © dpa
Hendl: Ein halbes Wiesnhendl gibt es nicht nur im Zelt. Beim Wildmoser kostet es 8,50 Euro, beim Ammer gibt’s das halbe Biohendl für 11,45 Euro. © dpa
Herzerl: Sie sind die Klassiker unter den Wiesn-Souvenirs: Die Lebkuchenherzerl mit Grüßen vom Oktoberfest. Es gibt sie natürlich in allen Größen und Preisklassen. Das Durchschnittsherz kostet heuer aber fast überall 7,50 Euro. © dpa
Gebrannte Mandeln: Die Preisspanne ist groß: Bekommt man beim Stand vor der Ochsenbraterei für 5 Euro 250 Gramm, kosten wenige Meter weiter beim Stand zwischen Ochsenbraterei und Ammer 300 Gramm 7,50 Euro. © dpa
Olympia-Looping: Willkommen beim teuersten Fahrspaß auf der Wiesn: Der Olympia-Looping am Ende der Schaustellerstraße ist Kulisse für etliche Touristen-Fotos. Eine Fahrt durch die fünf Loopings kostet heuer acht Euro, für Kinder sechs. © dpa
Power Tower: In luftiger Höhe auf den Absturz warten – wer hier einsteigt, sollte schwindelfrei sein. Erwachsene zahlen 6,50 Euro, Kinder 5 Euro. Das Geschrei der Fahrgäste hört man über die ganze Festwiese. © dpa
Riesenrad: Das verträgt jeder Magen: Eine Fahrt im Riesenrad bietet keine Überraschungen, aber dafür einige ruhige Minuten mit Blick auf das Wiesn-Getümmel. 6,50 Euro muss das Erwachsenen heuer wert sein, Kinder zahlen drei Euro. © dpa
Autoscooter: Hier gibt’s keine Promillegrenze: Zwischen zwei und drei Euro zahlt man für eine Fahrt in einem der fünf Autoscooter. Unser Foto entstand bei „Lindner“ neben der Ochsenbraterei – er liegt mit drei Euro allerdings an der Obergrenze. © dpa
Wellenflug: Dem Himmel so nah kommt man im Kettenkarussell, und einen tollen Ausblick über die Festwiese gibt’s obendrein. Zwei Mal gibt’s den Wellenflug auf der Wiesn – und er kostet einheitlich drei Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. © dpa
Wilde Maus: Sie ist rasant, aber auch für Kinder geeignet: Eine Fahrt in der Wilden Maus kostet in diesem Jahr 5,50 Euro, für Kinder vier Euro. © dpa
 © dpa
Toboggan: Schon seit 1933 steht das traditionelle Fahrgeschäft auf der Wiesn. Eine Fahrt kostet 3,50 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Die Schadenfreude des Publikums, wenn man das Gleichgewicht verliert, gibt’s gratis. © oktoberfest-live.de

Insgesamt registrierte die Polizei zur Halbzeit 750 Straftaten, im Vorjahr waren es noch 618. Die Beamten nahmen 259 Menschen fest, 2011 waren es noch 213. Auch die Zahl der gefährlichen Körperverletzungen stieg von 53 auf 74. „Das Zuschlagen oder Werfen mit Maßkrügen stellt ein äußerst gefährliches Delikt dar. Es war deshalb sehr wichtig, dass wir 25 Täter schon an Ort und Stelle festnehmen konnten“, erklärte Polizeivizepräsident Robert Kopp.

dpa

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